Kundenvergraulen leicht gemacht

Nach siebeneinhalb Jahren mit dem selben Gestell auf der Nase dachte ich, ich könnte mir mal wieder eine neue Brille leisten. Natürlich schau ich auch im Internet nach Brillen. Da gibt es zum Beispiel ic! berlin, die wirklich schicke Brillen machen. Die Website leidet leider unter so manchen Designer-Krankheiten, Flash, zoomt das Browserfenster auf volle Bildschirmgröße und spielt ungefragt Musik. Die lässt sich zwar ausschalten, aber leider gilt das nicht für die anderen Soundeffekte.

Brillen sind nicht nur Sehhilfen im medizinischen Sinne, sondern natürlich auch modische Accesoires. Klar, dass man sich die dann gerne etwas größer ansehen will. Eine Vergrößerungsfunktion fürs Produktbild fehlt aber leider. Manche Brillen gibts in verschiedenen Farben, die werden aber nur im Thumbnail angezeigt – wirklich beurteilen kann man das da nicht.

Also lieber mal einen Händler suchen, bei dem man sich die Brillen in echt ansehen kann. Aber da ist der Händlerfinder vor. So etwas gibt es auf der Website, aber eine Händlerliste gibt es nicht. Um einen Händler zu finden, muss ich meine E-Mail Adresse eingeben. Hallo? Ich will was kaufen – warum soll ich meine E-Mail Adresse rausrücken, nur um einen Händler zu finden. Der Hammer kommt aber erst danach: Ich bekomme zu meiner PLZ genau einen Händler genannt. Will ich mehr Händleradressen, muss ich eine neue PLZ auswählen. Das darf ich aber nur drei mal machen, danach wird meine E-Mail Adresse für ein paar Tage gesperrt.

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Hey, Berlin ist eine große Stadt, woher wollt Ihr wissen, welcher Händler für mich auf meinem Arbeitsweg am besten zu erreichen ist. Könntet Ihr mir nicht einfach eine Händlerliste für meine Stadt anzeigen? Ich komm mir doch als Kunde verarscht vor, wenn ich Händleradresse nur in Homöopathischen Dosen genannt bekomme. Außerdem hätte ich natürlich auch gerne gewusst, ob die Händler immer das ganze Programm oder nur eine Auswahl haben. Wär doch auch nett zu wissen und fast sowas wie Kundenservice – aber das wär für eine Berliner Firma ja irgendwie uncool.

Update – ein Tag später

Der erste Optiker den mir ic! berlin als Händler genannt hat, ist dabei deren Brillen aus dem Programm zu nehmen. Der zweite hatte das Modell für das ich mich interessiere nicht auf Lager, gab mir aber den Tipp, es doch im Showroom von ic! Berlin zu versuche. Dort bin ich dann sehr nett bedient worden und werd mir wohl trotz der miesen Website eine ihrer Brillen kaufen.

re:publica 08 – Follower Fazit

republica08-5859.jpgUnd so sieht das MacBook nach der Re:publica 08 aus. Leider habe ich es nicht geschafft, mit allen Followers die Sticker zu tauschen, auch sind während den drei Tagen re:publica gut 30 neue Follower hinzu gekommen. Schön wäre es jetzt, wenn es auf den nächsten Barcamps und Events wie der Next08 auch wieder Gelegenheit zum Stickertausch gäbe.

re:publica 08 – Follow Me

republica08-5808.jpgWorum gehts hier? Die Twitter-Verweigerer sind auf der re:publica wohl in der Minderheit, massenweise tauchen kleine Sticker auf den Klemmbrettern und Laptops auf und werden fleißig getauscht. Trotzdem werde ich es wohl nicht schaffen, alle meine Followees oder alle Follower zu treffen und Sticker zu tauschen. Aber über die nächsten beiden Tage werden sich die Sticker sicher noch vermehren.

re:publica 08 – eingecheckt und hungrig

Hab schon vor Beginn der Konferenz den ersten Fehler gemacht: Ich hätte mir ein Brötchen kaufen sollen. Hier gibts nur Kaffee und andere Getränke, nix zu Essen. Die Kalkscheuner hätten mit ein paar Backwaren heute ein nettes Zusatzgeschäft machen können. Ich werd mal probieren, ob es gegenüber was zum frühstücken gibt.